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Der Teufelskreis des Zweifels!


„Wie lange noch wird mich dieses Volk verachten? Wie lange noch werden sie mir nicht glauben, trotz all der Wunder, die ich unter ihnen getan habe?“ (4. Mose 14,11)


Unser Gott ist ein geduldiger Gott. Sein Mitgefühl für uns ist wie das eines Vaters für seine Kinder. Wie David uns in Psalm 103,14 so treffend in Erinnerung ruft: „Denn er weiß, wie wir geschaffen sind, er gedenkt daran, dass wir Staub sind.“ Gott ist souverän, und seine Herrschaft währet durch alle Zeiten. Vor dem Herrn besitzen wir keine eigene Kraft; unser Wert und unser Atem selbst stammen aus seiner Gnade. Er hat in der Vergangenheit Wunder gewirkt und offenbart sie jeden Tag: im neuen Atem des Lebens und in den Bergen der Hindernisse schreitet er ein, um uns den Weg zu ebnen. Wenn der Feind sich erhebt und der Sturm tobt, ist es seine mächtige Hand, die uns zu Hilfe kommt. Seine Segnungen in unserem Leben sind so zahlreich, dass keine Liste sie jemals vollständig erfassen könnte.


Doch trotz dieser unerschütterlichen Treue versucht der Zweifel ständig, unser ständiger Begleiter zu werden. Dieser Zweifel zwingt uns, aus eigener Kraft und gemäß unseren fleischlichen Begierden zu handeln, und lässt uns Jesu Einladung in Matthäus 11,28 vergessen: „Kommt zu mir, ihr alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“

Zweifel ist ein Dieb: Er beraubt uns der Gnaden, die Gott für uns bereitet hat, und führt uns auf Wege, die nicht unsere sind. Deshalb stellt uns der Herr auch heute noch in 4. Mose 14,11 diese eindringliche Frage: „Wie lange wird er mir noch nicht glauben, trotz all der Wunder, die ich getan habe?“


Lasst uns einen Moment innehalten und unser Herz prüfen: Was nährt unser Zögern? Ist es gesellschaftlicher Druck, der Einfluss unserer Mitmenschen oder die Schwäche unseres Fleisches? Erinnern wir uns an die Worte in Matthäus 9,29:

"Euch geschieht es nach eurem Glauben."


Lasst uns alles ablegen, was unser geistliches Wachstum behindert. Das Himmelreich gleicht dem verborgenen Schatz oder der kostbaren Perle aus Matthäus 13,44–46: Wer sie findet, ist bereit, alles aufzugeben, um sie zu besitzen. Es ist besser, uns von Überflüssigem und Beziehungen, die uns zum Straucheln bringen, zu befreien, um an Gott festzuhalten, als Zweifel den vollkommenen Plan Gottes für uns durchkreuzen zu lassen.


Angesichts unserer täglichen Probleme, Prüfungen und Kämpfe liegt die Lösung in einem einfachen, aber wirkungsvollen Versprechen:


„Freue dich am Herrn, und er wird dir geben, was dein Herz begehrt.“ (Psalm 37,4)

Möge unser Glaube angesichts von Widrigkeiten nicht länger wanken, sondern Kraft aus der Erinnerung an vergangene Wunder schöpfen, um die Zukunft zu meistern.


Seid gesegnet im Namen unseres Erlösers Jesus Christus.

Amen!

 
 
 

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